Bistum Fulda

Erweitertes Führungszeugnis (eFZ)

 
 
 

Die Regelungen im Bundeskinderschutzgesetz und die Präventionsordnung   im Bistum Fulda   haben ein gemeinsames Ziel: bestehende Lücken im Kinderschutz zu schließen und die Prävention und Intervention gegenüber sexualisierter Gewalt zu stärken.


Eine wesentliche Neuerung der gesetzlichen Regelung bezieht sich auf den Tätigkeitsausschluss von Personen, die wegen einer Sexualstraftat rechtskräftig verurteilt worden sind. Es soll verhindert werden, dass einschlägig vorbestrafte Personen im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit sowie bei erwachsenen Schutzbefohlenen tätig werden und möglicherweise erneut sexuelle Gewalt ausüben.


Das bedeutet, dass haupt-, neben- und ehrenamtlich Tätige ihrem Arbeitgeber bzw. Träger ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen müssen, wenn die Art ihrer Tätigkeit zu einem bedeutsamen Kontakt mit Kindern, Jugendlichen oder erwachsenen Schutzbefohlenen führt. Im Falle einer rechtskräftigen Verurteilung wegen einer strafbaren sexualbezogenen Handlung enthält das erweiterte Führungszeugnis einen entsprechenden Eintrag.  


Das erweiterte Führungszeugnis darf nicht älter als drei Monate sein.

Alle fünf Jahre müssen ehrenamtlich Tätige ein aktuelles eFZ vorlegen.


Der Trägerverantwortliche legt mit Hilfe eines „Prüfschemas“ fest, welche Personen in seinem Zuständigkeitsbereich ein eFZ vorlegen müssen. 

Bistum Fulda


Bischöfliches Generalvikariat 

Paulustor 5

36037 Fulda


 



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Telefon: 0661 / 87-0

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© Bistum Fulda

 

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